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GESCHICHTE VON WARSCHAU

History of Warsaw Geschichte von Warschau  
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Geschichte von Warschau

  • Ende des 13. Jh. Einige Kilometer nördlich von Jazdów wird auf einer Weichselböschung eine neue Herzogstadt gegründet. An dieser Stelle erhebt sich heute das Königsschloss. Die neugegründete Stadt ist Warschau.
  • 1413 Die Hauptstadt von Masowien wird offiziell von Czersk nach Warschau verlegt.
  • 1526 Feierlicher Einzug des Königs Sigismund I. in Warschau. Im September legt der König vor dem lokalen Parlament den Treueeid ab. Dank seiner günstigen Lage entwickelt sich Warschau besonders schnell und wird bald zu einer der bedeutendsten polnischen Städte.
  • 1569 Im Zuge der Lubliner Union zwischen Polen und Litauen wird entschieden, dass die beiden Parlamente nunmehr gemeinsam in Warschau tagen sollen.
  • 1596 Nachdem das Wawel-Schloss abgebrannt war, verlegt der König Sigismund III. Wasa die königliche Residenz, den Königshof und alle Kronämter aus Krakau in das ausgebaute Königsschloss nach Warschau. Dank der Verlegung der Haupstadt entwickelt sich die Stadt rasch und ihre Einwohnerzahl steigt.
  • 1655-1658 Die Armeen von Schweden und Siebenbürgen belagern und besetzen Warschau dreimal. Die schwedische "Sintflut" ruiniert die Stadt und beraubt sie vieler Kulturgüter (unter anderem wurden kostbare Büchersammlungen, viele Kunstwerke, die königliche Gemäldegalerie und die Sammlung der Arrazzi-Bildteppiche geraubt); mit der schwedischen Invasion beginnt der Verfall der Stadt.
  • 1683 Nach der Wahl von Johann III. Sobieski zum König erholt sich Warschau sowohl wirtschaftlich als auch kulturell.
  • 1740 Stanisław Konarski gründet das Collegium Nobilium und leitet die Bildungsreform ein.
  • 1747 Die Gebrüder Załuski gründen die erste öffentliche Bibliothek.
  • 1764-72 In der Regierungszeit des letzten Königs Polens Stanislaus August Poniatowski entwickelt sich die Stadt sehr dynamisch und wird zu einem modernen, europäischen städtischen Gebilde; man spricht von der "zweiten goldenen Zeit" der Hauptstadt. Dabei wird Warschau zu einem unumstrittenen Zentrum des politischen, wirtschaftlichen und industriellen Lebens sowie zur Hauptstadt der polnischen Aufklärung.
  • 3. Mai 1791 In Warschau wird von dem sog. Vierjährigen Sejm die Verfassung angenommen, die die Grundlagen eines modernen Staates schafft und die als die erste demokratische Verfassung in Europa gilt und als die zweite weltweit. Am 18. April 1791 wird ein lang erwartetes Gesetz verabschiedet, das für das Bürgertum von grundlegender Bedeutung ist. Die Bürger bekommen Bürgerrechte und die Städte werden verwaltungstechnisch neu organisiert, indem die bisherigen "jurydyka" aufgehoben, die größeren Städte in Stadtviertel aufgeteilt werden (in Warschau entstehen dadurch 7 Stadtviertel) und die Verwaltungsbehörden umfangreiche Befugnisse bekommen.
    Am 21. April 1791 wird dieses Gesetz in die Stadtbücher eingetragen und dieser Tag wird zwei Jahrhunderte später, also 1991, von Verwaltungsbehörden der Hauptstadt zum ersten Mal zum Warschau-Tag erklärt. Weder die Targowica-Regierung, die das Werk des Vierjährigen Sejms zerstörte, noch die erste (1772) und zweite Teilung Polens (1793), noch die schwierige wirtschaftliche Lage können das Freiheitsstreben Warschaus verhindern. Die Hauptstadt wird zum Zentrum der Konspiration, die durch einen Aufstand die Unabhängigkeit zurückzugewinnen beabsichtigt.
  • 1794 Tadeusz Kościuszko führt den Aufstand gegen die Besatzungsmächte, und der Sieg bei Racławice beschleunigt die Erhebung der Warschauer Bevölkerung, die am 17. April 1794 unter dem gemeinsamen Kommando des Schusters Jan Kiliński und des Fleischers Józef Sierakowski das russische Militär besiegt.
  • 1795 Die Dritte Teilung Polens. Polen verschwindet für 123 Jahre von der europäischen Landkarte, sein Territorium wird zwischen Russland, Preußen und Österreich aufgeteilt. Ein Teil von Masowien samt Warschau, das zu einer Provinzstadt degradiert wurde, fällt an Preußen.
  • 1806 Als Napoleon I. mit seiner Armee in Warschau einzieht, erwachen erneut Hoffnungen auf Wiedererlangung der eigenen Staatlichkeit. Im Juli 1807 entsteht aufgrund des Friedensvertrags von Tilsit das Herzogtum Warschau. Warschau wird wieder zum aktiven Zentrum des politischen und kulturellen Lebens. Die spätere Niederlage Napoleons bedeutete zugleich das Ende des Herzogtums.
  • 1815 Nach dem Wiener Kongress wird Warschau zur Hauptstadt von Kongresspolen, das ein von Russland abhängiger, jedoch eine Zeit lang weitgehend autonomer Staat ist.
  • 1830, 1863 Bewaffnete Aufstände gegen Russland. Nach der Niederlage des Januar-Aufstands (1864) wird die restliche Autonomie des Kongresspolens aufgehoben und die Russifizierung im Schulwesen und in staatlicher Verwaltung verstärkt. Jedoch auch unter politisch ungünstigen Bedingungen entwickelt sich die Stadt weiter. Das Industriepotential wächst.
  • 1840-48 Die erste Eisenbahnlinie wird gebaut, die Warschau mit Wien verbindet.
  • 1864 Die erste feste Brücke über die Weichsel und 1875 die erste Eisenbahnbrücke werden eröffnet.
  • 1882 Ein regelmäßiger Pferdestraßenbahn-Verkehr wird eingeführt. 1907 nimmt der elektrische Straßenbahnverkehr seinen Betrieb auf.
  • 1918 Polen erlangt die Unabhängigkeit wieder. Warschau wird die Hauptstadt des wiedererstandenen polnischen Staates.
  • 1939 Ausbruch des 2. Weltkrieges. Warschau wird - wie immer unter fremder Besatzung - zum Zentrum der Widerstandsbewegung und des kulturellen sowie wissenschaftlichen Lebens in der Konspiration.
  • 1943 Aufstand im Warschauer Ghetto. Nach einem ungleichen Kampf machen die deutschen Soldaten den Ghettobereich dem Erdboden gleich.
  • 1. August 1944 Ausbruch des Warschauer Aufstandes. Der Kampf dauert 63 Tage. Schätzungsweise 16.000 Aufständische und 150.000 Zivilisten kommen ums Leben. Nach der Niederlage des Aufstands ist Warschau zur Vernichtung verurteilt. Die Einwohner werden vertrieben und in Konzentrationslager gebracht. Die deutschen Soldaten beginnen die Stadt planmäßig zu zerstören. Die Verluste an Kulturgütern (verbrannte Bibliotheken und Museumssammlungen, Kirchen und Palais) sowie im materiellen Bereich (Besitz der Bevölkerung) sind nicht abzuschätzen. 84 Prozent der Stadtbebauung werden zerstört. In planmäßigen Aktionen stecken die Nazis Gebäude um Gebäude, Straße um Straße in Brand, und sprengen besonders wertvolle und wichtige Gebäude, wie z.B. das Königsschloss, in die Luft. Die ganze Stadt soll dem Erdboden gleichgemacht werden.
  • 1945 Kriegsende, Wiederaufbau der Stadt.
  • 1945-1989 Polen unter kommunistischer Regierung.
  • 1980 Entstehung der "Solidarność"-Bewegung, die wesentlich zum Sturz des kommunistischen Systems in Polen beiträgt.
  • 1989 Erste freie Wahlen.

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